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Schlechte Darstellungsqualität trotz eines neuen Notebooks?
Gepostet von Tobias Hunger

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch einige Anwender haben wir erfahren, dass die grafische Darstellung im pCon.planner 6 Pro trotz neuester Hardware nicht einwandfrei ist bzw. dass es zu Abstürzen des Programmes kommt.

Daher möchten wir Ihnen folgend eine Möglichkeit zur Lösung des Problems anbieten.

 

Stand heute werden u.a. Notebooks verkauft, bei denen sowohl ein einfacher Grafikchip als auch eine dedizierte Grafikkarte enthalten ist. In diesem Zussammenhang spricht man auch von sogenannten "Hybridgrafikkarten".

Häufig besteht nun das Problem, dass 3D-Anwendungen nur eingeschränkt funktionieren, trotz eines aktuellen Systems und 3D-Karte.

Hauptsächlich liegt das daran, dass den Anwendungen oft erst der 3D-Grafikprozessor zugewiesen werden muss.

 

Verfügen Sie über ein Notebook, dass mit zwei Grafikkarten arbeitet und es auch bei Ihnen Probleme hinsichtlich der Darstellungsqualität im Planner 6 Pro bestehen bzw. es wiederholt zu Programmabstürzen kommt,

könnte Ihnen die folgende kurze Anleitung weiterhelfen.

Sollten Sie nicht über die Konfiguration wie folgend beschrieben verfügen, so stellt dies aber kein Problem dar. Bei anderen Systemen finden sich ähnliche Einstellungen wieder.

 

Zuerst überprüfen wir, ob zwei Grafikkarten im System installiert sind. Am einfachsten lässt sich das mit dem Windows Gerätemanager feststellen.

Verwenden Sie Windows 7 / Vista gelangen Sie wie folgt dorthin: Windows-Start-Button / Systemsteuerung / Geräte-Manager.

Haben Sie Windows XP gehen Sie wie bitte folgendermaßen vor: Start-Button / Systemsteuerung / System / im Systemdialog den Reiter Hardware wählen / Geräte Manager .

 

Geräte-Manager

 

 

In unserem Beispiel verwenden wir ein Thinkpad T410i mit einem Intel (HD) – Graphics-Chip (also eine Onboard-Grafikkarte) sowie eine NVIDIA NVS 3100M (dedizierte 3D-Karte).

Bisher ist dem pCon.planner áuch kein Grafikprozessor zugewiesen worden, daher wird standardisiert die Onboard-Karte verwendet.

Diese Einstellung wird nun geändert.

Auf Ihrem Windows-Desktop machen Sie mit der Maus einen Rechtsklick und wählen aus dem sich nun öffnenden Kontextmenü bitte den Eintrag NVIDIA Systemsteuerung.

Sollte dort keinen Eintrag auffindbar sein, gehen Sie in die Windows-Systemsteuerung und öffnen Sie von dort die NVIDIA Systemsteuerung.

Im linken Navigationsmenü der sich öffnenden Anwendung finden Sie unter dem Punkt 3D-Einstellungen den Punkt 3D-Einstellungen verwalten.

 

Nvidia-Systemsteuerung

 

Im rechten Bildschirmbereich der Nvidia-Systemsteuerung finden Sie dann verschiedene Einstellungsmöglichkeiten.

Dort können Sie zum Beispiel global festlegen, welcher Grafikprozessor benutzt werden soll.

 

Globale Einstellungen der Grafikkarte

 

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im Register "Programmeinstellungen", den pCon.planner als Applikation hinzuzufügen und die 3D-Karte (in diesem Fall NVIDIA) als Grafikprozessor auszuwählen.

 

Programmeinstellung Nvidia Grafikkarte

 

Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie bitte auf Übernehmen und starten anschließend den pCon.planner 6 Pro neu.

Bei der Darstellungsqualität sollten sich nach der Umstellung nun sichtbare Verbesserungen ergeben.

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