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Rechnungskorrektur in Concept Office
Gepostet von Ralf Hegemann

Rechnungskorrekturen erstellen

(Früher wurde der Begriff "Gutschrift" verwendet)

Concept Office bietet die Möglichkeit Rechnungskorrekturen auszulösen und unterscheidet dabei in folgende Varianten:

 

Fall1: Es wird eine Rechnungskorrektur erstellt, um eine neue Rechnung aus dem Ursprungsvorgang zu erzeugen.

Fall 2: Der Kunde erhält eine Rechnungskorrektur, da er Ware zurückgibt.

Fall 3: Der Kunde erhält einen Nachlassbetrag für eine Beschädigung.

 

Fall 1 - Rechnungskorrektur erstellen, um eine neue Rechnung aus dem bestehenden Auftrag zu erzeugen.

Erzeugen Sie einen neuen Vorgang und wählen Sie als Vorgangsart „Rechnungskorrektur o. Lagerbuchung“. Es wird das Feld „Ref.–Rechn-Nr.“ frei. Tragen Sie dort die Rechnungsnummer ein, auf die sich die Rechnungskorrektur bezieht. Als Zusatzvorgangsart wählen Sie „Rechnungskorrektur auf Referenzrechnung“

 

 

Bestätigen Sie die Eingabe mit „Tab“, und speichern danach ab.

Die restlichen Rechnungsdaten werden automatisch geladen.

 

 

Daraufhin wird der folgende Optionsdialog angezeigt.

Wählen Sie die Option „Positionen übernehmen“, „Ursprungsauftrag reaktivieren“ und achten Sie darauf, dass Gutschrift auf Referenzrechnung ausgewählt ist. Drücken Sie nun OK.

 

Die nachfolgende Meldung weist daraufhin, dass es für diesen Rechnungskorrekturvorgang keine pCon.basket – Unterstützung gibt. Bestätigen Sie diese Meldung mit

„Ja“.

Begeben Sie sich in den Programmreiter „Positionen“. 

Achtung: Es dürfen keine Positionen aus dieser Positionsliste gelöscht werden. Die Rechnung muss komplett gutgeschrieben werden!

Tragen Sie mit dem „LKW“ – Symbol aus den Modulfunktionen für alle Positionen eine rückzunehmende Menge ein.

 

Lösen Sie die Rechnungskorrektur im Programmreiter „Sonstiges“ aus.

Der Ursprungsvorgang ist im System nun wieder geöffnet, und kann nach Ihren Vorgaben nun wieder verändert werden.

Die ursprüngliche Rechnung und die dazugehörige Rechnungskorrektur sind ebenfalls im Programmreiter „Sonstiges“ einsehbar. 

 

Fall 2 - Der Kunde erhält eine Rechnungskorrektur, da er Ware zurückgibt.

Öffnen Sie den Ursprungsvorgang und wählen Sie „Speichern -> Speichern unter -> Rechnungskorrektur mit oder ohne Lagerbuchung“

 

Das Feld Zusatzvorgangsart bleibt leer. 

 

Der Vorgang wird mit Positionen kopiert:

Tragen Sie die Rechnungsnummer in das entsprechende Feld „Referenzrechnungs-Nr.“ ein.

Begeben Sie sich in den Programmreiter „Positionen“, dann starten Sie durch einen Klick auf dem entsprechenden Button den OFML.basket.  

Im OFML-Basket löschen Sie die Positionen, die nicht gutgeschrieben werden sollen. Somit verbleibt nur noch die Position(en) mit den ursprünglichen Werten, die Sie gutschreiben möchten.

Beenden Sie den pCon.basket.

Tragen Sie nun die rückzunehmende Menge über das LKW Symbol oder manuell ein:

Nun können Sie einen Rückholschein erzeugen oder auch direkt die Gutschrift erstellen.

Die getätigte Rechnungskorrektur kann durch die Referenz am ursprünglichen Auftrag eingesehen werden.

 

Fall 3: Der Kunde erhält einen Nachlassbetrag für eine Beschädigung.

Legen Sie einen neuen Vorgang an. Bevor Sie diesen speichern wählen Sie unter „Vorgangsart“ Wertrechnungskorrektur aus.

Bei einer Wertrechnungskorrektur werden u.a. keine Umsatzmengen oder Warenbewegungen korrigiert bzw. angepasst. 

Tragen Sie die Rechnungsnummer in das entsprechende Feld „Referenzrechnungs-Nr.“ ein. 

Begeben Sie sich in den Programmreiter „Positionen“, dann starten Sie durch einen Klick auf dem entsprechenden Button den OFML.basket.   

Im OFML-Basket fügen Sie nun eine Position ein, die die Wertminderung des Artikels beschreibt.

Beenden Sie den pCon.basket.

Tragen nun die rückzunehmende Menge über das LKW-Symbol oder manuell ein:

Nun können Sie direkt die Rechnungskorrektur erstellen.

 

 

 

 

 

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